Biografie

Die talentierte deutsch-russische Sopranistin Anastasiya Taratorkina gewann 2021 den 1. Preis und den Publikumspreis beim 70. Internationalen ARD Musikwettbewerb in München. Ihre Stimme und ihre beeindruckende Bühnenpräsenz machen sie zu einer der vielversprechendsten jungen Künstlerinnen ihrer Generation.

Seit der Spielzeit 2022/23 war Anastasiya ein Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo sie erfolgreiche Debüts wie in der Titelrolle der Uraufführung Oryx and Crake von S. N. Eichberg, sowie als Gilda Rigoletto, Susanna Le nozze di Figaro, Pamina Die Zauberflöte, Marzelline Fidelio, Sophie Der Rosenkavalier, Gretel Hänsel und Gretel, Ännchen Der Freischütz und Nannetta Falstaff gegeben hat.

Anastasiya gastierte an renommierten Opernhäusern wie der prestigeträchtigen Oper Frankfurt (Susanna), dem Opernhaus Zürich (Valencienne), dem Theater Bonn (Gilda), dem Theater Basel (Woglinde), Aalto Musiktheater Essen (Sophie), den Bühnen Bern (Susanna) und der Semperoper Dresden. Dort gab sie ein umjubeltes Hausdebüt als Euridice in Monteverdis L’Orfeo an der Seite des weltberühmten Rolando Villazón, begleitet von der Lautten Compagney Berlin.

Neben ihrer Opernkarriere hat Anastasiya eine leidenschaftliche Liebe zur Kammermusik. Mit anderen talentierten ARD-Preisträgern unternahm sie eine Tournee durch Süddeutschland und präsentierte gefühlvolle Lieder von Clara Schumann, Poulenc, Fauré und Debussy. Ihre mitreißenden Auftritte führten sie zu bekannten Festivals wie dem Mozartfest Würzburg und dem Schwarzwald Musikfestival sowie ins Studio 2 des Bayerischen Rundfunks.

Anastasiya arbeitete mit namhaften Dirigenten und Regisseuren wie Alan Gilbert, Matthias Foremny, Antonello Allemandi, Michael Güttler, Heiko Mathias Förster, Konrad Junghänel, Will Humburg, Wolfgang Katschner, Nikolaus Habjan und Evelyn Herlitzius zusammen.

Als Solistin trat sie mit führenden Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Collegium Musicum Basel, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Prague Royal Philharmonic Orchestra, dem NDR Elbphilharmonie Orchester und dem Hessisches Staatsorchester Wiesbaden auf. Mit ihren Konzerten war sie in einigen der renommiertesten Konzertsäle Europas zu erleben, darunter die Tonhalle Zürich, die Elbphilharmonie Hamburg, der Herkulessaal in der Münchner Residenz, die Isarphilharmonie in München und das Stadtcasino Basel. Besonders beeindruckte sie das Publikum mit glanzvollen und strahlenden Barockarien in der historischen Frauenkirche Dresden und im Kurhaus Wiesbaden.

Seit der Spielzeit 2024/25 ist Anastasiya am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert.
In der Spielzeit 2026/27 debütiert sie dort als Zdenka in Arabella sowie als Lauretta und Suor Genovieffa in Il trittico. Darüber hinaus ist sie als Gilda in Rigoletto, Alphise in Les Boréades und Adele in Die Fledermaus zu erleben. An der Oper Leipzig gibt sie ihr Hausdebüt als Susanna in Le nozze di Figaro.

Anastasiya studierte bei Prof. Olga Egudina am Glinka Konservatorium in Nowosibirsk und absolvierte ihr Studium bei Prof. Hendrikje Wangemann an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.

Repertoire

Beethoven, Ludwig van: Fidelio – Marzelline

Berg, Alban: Sieben frühe Lieder

Dvořák, Antonín: Rusalka – Kuchtík

Eichberg, Søren Nils: Oryx and Crake – Oryx

Humperdinck, Engelbert: Hänsel und Gretel – Gretel

Lehár, Franz: Die lustige Witwe – Valencienne

Lemoyne, Jean-Baptiste: Phèdre – Oenone

Monteverdi, Claudio: L’Orfeo – Euridice

Mozart, Wolfgang Amadeus: Le nozze di Figaro – Susanna

Mozart, W. A.: Die Zauberflöte – Pamina

Mozart, W. A.: Requiem Aeternam – Sopransolo

Orff, Carl: Carmina Burana – Sopransolo

Poulenc, Francis: Dialogues des Carmélites – Soeur Constance

Poulenc, Francis: Fiançailles pour rire

Rameau, Jean-Philippe: Les Boréades – Alphise

Schumann, Clara: Sechs Lieder op. 13

Strauss, Richard: Der Rosenkavalier – Sophie

Strauss, Johann: Die Fledermaus – Adele

Verdi, Giuseppe: Nabucco – Anna

Verdi, G.: Rigoletto – Gilda

Verdi, G.: Falstaff – Nannetta

Wagner, Richard: Der Ring des Nibelungen – Woglinde / Waldvogel

Weber, Carl Maria von: Der Freischütz – Ännchen

Anastasiya Taratorkina
JETZT DOWNLOADEN
PRESSE PAKET
FOTOS - BIOGRAFIE